Bundesweite Aktionswoche Alkohol 2009: Ein gemeinsamer Erfolg auch in Hessen
Die Aktionswoche Alkohol
2009 war über die Maßen erfolgreich! Die von der Hessischen Landesstelle für
Suchtfragen (HLS) auf Landesebene koordinierten 120 Veranstaltungen in ganz
Hessen sprechen für sich. Verbände der Suchtprävention und Suchthilfe, der Suchtselbsthilfe,
der Gesundheitsförderung und medizinischen Versorgung, Städte und Gemeinden mit
ihren Gesundheits-, Jugend- und Sozialverwaltungen, Sportvereine und Betriebe,
Kirchengemeinden, Apotheker und Ärzte, gingen auf die Bevölkerung zu – mit der
Frage: „Ist Dein Alkoholkonsum im grünen Bereich?“...mehr
Weitere Informationen über den Verlauf der Aktionswoche finden Sie auf der offiziellen Homepage der Aktionswoche Alkohol.
In der Reihe „Suchtprävention konkrekt - Aktuelle Beiträge aus Hessen“ hat die HLS ein neues Heft zum Thema „Konfirmation und Alkohol - Anregungen und Hinweise für einen Konfirmandentag - K5 und für einen thematischen Elternabend in evangelischen Kirchengemeinden vor der Konfirmation“ herausgegeben.
Die Materialmappe entstand als Gemeinschaftsprojekt verschiedener Fachstellen für Suchtprävention, dem Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck (Referat Suchthilfe) und der Evangelsichen Kirche von Kurhessen-Waldeck.
Das Heft hat einen Umfang von 84 Seiten und kann für 7,- Euro plus Porto über die HLS bezogen werden.
HLS Materialien
HLS Materialien
Neue Broschüren für Eltern und Jugendliche zum Thema "Komasaufen"
Jeder fünfte junge Mensch zwischen 12 und 25 Jahren
trinkt regelmäßig Alkohol. Obwohl
Kinder unter 16 Jahren nach dem Jugendschutzgesetz Alkohol weder einkaufen noch
konsumieren dürfen, war ein Drittel aller 15-Jährigen bereits zwei Mal im Leben
völlig betrunken. Jeder fünfte hessische Jugendliche zwischen 12 und
17 Jahren hat im vergangenen Jahr bei mindestens einer Gelegenheit fünf oder
sogar mehr Gläser Alkohol getrunken. Dieser Trend zum exzessiven Trinken, dem
sogenannten 'Binge Drinking', ist weiterhin ungebrochen.
Um einem
Abgleiten der jungen Menschen in einen riskanten
Alkoholkonsum entgegen zu wirken, hat die HLS mit finanzieller
Unterstützung der TK in Hessen für Eltern und Jugendliche
Informationsmaterialien zum Thema "Komasaufen" aufgelegt. In einer
Elternbroschüre werden Erwachsene für das Thema sensibilisiert und ermuntert,
sich mit ihren Kindern über das Thema Alkohol zu unterhalten. Eine zweite
Broschüre wendet sich direkt an die Jugendlichen und gibt unter anderem auch
Hinweise für Notfallsituationen. Die Broschüren können gratis per E-Mail bei der HLS bestellt werden.
[Broschüre für Jugendliche, pdf-Format, 690 KB download...]
[Broschüre für Eltern, pdf-Format, 600 KB download...]
Landesauswertung 2007 der Computergestützten Basisdokumentation der ambulanten Suchthilfe in Hessen (COMBASS)
kann hier heruntergeladen werden [pdf-Format, 1,2 MB].
Der aktuelle „Jahresbericht 2008“ der HLS kann hier herunterladen werden [pdf-Format, 4,1 MB].
HLS Projekt
Neues Projekt zur Computer- und Internetsucht
Die
neuen Medien gehören zum unverzichtbaren privaten, beruflichen und
schulischen Alltag. Doch immer mehr Menschen nutzen Computer und
Internet in exzessiver Form. Studien belegen, dass zwischen drei und
zwölf Prozent der Internetnutzer als süchtig eingestuft werden können.
Das HLS-Projekt "Netz mit Webfehlern", das von der Techniker
Krankenkasse (TK) in Hessen gefördert wird, möchte
Betroffene und Angehörige in Hessen für das Thema sensibilisieren und
Hilfe anbieten (Gemeinsame Presseinformation).
Hilfe-Angebote bei Computer- und Internetsucht finden Sie hier.
Broschüren für Erwachsene und Jugendliche zum Thema "Exzessive Computer- und Internetnutzung" Die
beiden Broschüren bieten Informationen und Hilfestellungen zum Thema.
Anhand einer Checkliste kann der Umgang mit dem PC beurteilt werden.
[Flyer für Jugendliche pdf-Datei, 400 KB download...]
[Flyer für Erwachsene pdf-Datei, 200 KB download...]
HLS Projekt
HLS Veranstaltung
Hessisches
Landesprojekt: „Personalverstärkung von Beratungsstellen für den
Bereich pathologisches Glücksspiel im ambulanten Suchthilfe-Netzwerk
der hessischen
Suchthilfe“
Mit dem vom Hessischen Landtag am 12. Dezember 2007 verabschiedeten „Hessischen
Glücksspielgesetz“ wurde das Spielrecht den Vorgaben des
Bundesverfassungsgerichts angepasst und die im Staatsvertrag formulierten Ziele
ab dem 1.1.2008 auf Landesebene umgesetzt. So erhielten u.a. 13
der 80 hessischen Suchtberatungsstellen zusätzlich eine Personalverstärkung für
Präventionsarbeit im Schwerpunkt Glücksspielsucht. Zur landesweiten Steuerung
des Projektes wurde in der HLS-Geschäftsstelle
ein Fachreferat für
Glücksspielsucht eingerichtet.
Teilnahmerekord bei der Fachkonferenz zur Versorgung
von Menschen mit CMA-Problematik
Am 28.
Oktober 2008 wurde von der HLS eine Fachkonferenz zu den Herausforderungen in
der Versorgung chronisch mehrfach beeinträchtigter abhängigkeitserkrankter
Menschen (CMA) mit dem provozierenden Titel „Leben oder sterben lassen?“
ausgerichtet. Betroffene Menschen wurden in
die Fachkonferenz miteinbezogen. Um Schnittstellen in den Versorgungsbereichen
zu berücksichtigen, wurde die Konferenz für Mitarbeitende der
Wohnungslosenhilfe und Psychiatrie geöffnet. Zwei Fachvorträge hatten
Ausführungen zu Anforderungen an das Suchthilfesystem (Dr. Theo Wessel,
Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe) und zu ethischen Orientierungen in der
professionellen Versorgung (Robert Bauer, Universität Tübingen) zum Inhalt.
Bei der
Vorstellung verschiedener Versorgungskonzepte wurde die unterschiedliche
Bandbreite und Verortung der Hilfen deutlich: Angebote der Wohnungslosenhilfe
und der Suchthilfe, ambulante und stationäre Betreuungsformen, Konzepte mit
Abstinenzgebot und auch mit Suchtmittelakzeptanz usw. Den Rahmen zu der
Fachkonferenz bildete die Ausstellung „Menschen(L)eben“ mit Portraits
wohnungsloser Menschen des Tagestreffs „kanapee“ für wohnungslose Frauen und
Männer in Hofgeismar. Die Veranstaltung stieß auf
eine große und positive Resonanz: mit über 130 Teilnehmenden kann die HLS einen
Rekord verzeichnen. Einzelne Beiträge der
Fachkonferenz können bei der HLS angefragt werden.
HLS Materialien
HLS Projekt
Eckpunkte zur
Schnittstellenarbeit von Suchthilfe und Jugendhilfe in
unterschiedlichen Kontexten aus dem Blickwinkel des § 8a SGB VIII
Brisante
Vorkommnisse von Kindesmisshandlungen und Kindestötungen hatten u. a.
zur Folge, dass der Gesetzgeber im Kinder- und Jugendschutz mit dem §
8a SGB VIII einen Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung verankert hat. Das
Eckpunktepapier der HLS greift die Relevanz des Themas für
Einrichtungen der Suchthilfe auf und gibt Empfehlungen wie diese
Einrichtungen dem Schutz des Kindeswohls nachkommen können. Dabei
bitten die Herausgeber folgendes zu berücksichtigen: - Das vorliegende Papier ist kein Rechtsgutachten. - Es enthält keine rechtsverbindlichen Aussagen. - Das Papier hat viel mehr einen Empfehlungscharakter und entspricht einer Selbstverpflichtung für Träger. - Das Papier kann zudem als Argumentationshilfe für Verhandlungen vor Ort eingesetzt werden.
Untersuchung der HLS zeigt: Große Mehrheit der hessischen Bevölkerung befürwortet das Rauchverbot in Gaststätten und Diskotheken
(Frankfurt,
den 21. Januar 2008) Nach der ersten repräsentativen Bevölkerungsbefragung in
einem Bundesland nach Einführung des Rauchverbotes in der Gastronomie, findet
dieses Verbot breite Zustimmung in der hessischen Bevölkerung. Eine von der
Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) vorgelegte Repräsentativstudie
zeigt, dass die weit überwiegende Mehrheit der Hessen (72%) das Rauchverbot –
entweder „voll und ganz“ unterstützt oder zumindest „eher dafür“ ist.
Unsere Presseinformation zur repräsentativen Befragungfinden Sie hier[pdf-Format, 0,2 MB], weitere Informationen zum Hessischen Nichtraucherschutzgesetz und Materialien zum (Nicht)rauchen hier.
HLS Projekt
HLS Veranstaltung
Papilio-Tournee 2008 durch Hessen erfolgreich beendet
Nachdem
Papilio
in der vergangenen zwei Jahren bereits zweimal durch Hessen getourt
ist, konnte die dritte Papilio-Tournee am 24. Oktober 2008 in
Dietzenbach erfolgreich beendet werden. Vorangegangen waren Veranstaltungen an neun
weiteren Standorten in verschiedenen hessischen Regionen.
Papilio ist ein pädagogisches
Programm für Kindergärten, welches sich primärpräventiv gegen die Entwicklung
von Sucht und Gewalt im späteren Kindes- und Jugendalter richtet. Um bereits
sehr früh in der kindlichen Entwicklung diesen Risiken entgegenzuwirken (z. B.
aggressives Verhalten, sozialer Rückzug), richtet sich Papilio an Erzieher und
Erzieherinnen und 3- bis 7-jährige Kinder in Kindertagesstätten sowie an deren
Eltern.
Jahreskonferenz 2008 der
Suchtselbsthilfeverbändein der HLS am 24. Mai in Frankfurt, Haus Gutleut
Auf der diesjährigen Jahreskonferenz, an der mehr
als 60 Interessierte aus hessischen Selbsthilfegruppen teilnahmen, stand das „Selbstverständnis
der Suchtselbsthilfe vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen“ im Mittelpunkt. Hauptreferent Rolf Hüllinghorst
von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen stellte in seinem Vortrag (hier
als pdf-Dokument) zunächst sieben Thesen auf, um sich dann sieben Fragen
zuzuwenden, wie Suchtselbsthilfe ihren Weg in die Zukunft finden kann. Im
Anschluss an eine lebhafte Diskussion seiner Thesen und Anregungen ging es in
Kleingruppenarbeit um die Themen „Abhängigkeit und ihre Folgen“, „Wie
bewältigen wir unsere Aufgabe?“ und „Generationswandel“. Für das leibliche Wohl
sorgte die stationäre Selbsthilfegemeinschaft „Suchthilfe Frankfurt“.
HLS Materialien
HLS Materialien
Suchtprävention in Hessen. Ergebnisse der Landesauswertung 2007 hier[pdf-Format, 1,6 MB].
Die Erhebung 2006 der Sucht-Selbsthilfe der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen finden Sie hier[pdf-Format, 0,5 MB].
HLS Materialien
HLS Stellungnahmen / Resolutionen
„Hessisches
Nichtraucherschutzgesetz“ am 1. Oktober 2007 in Kraft getreten
Die HLS begrüßt nachdrücklich das Inkrafttreten des
„Hessischen Gesetzes zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens“ zum 1. Oktober 2007 (Gesetzestext). Auch wenn die HLS für die Ausnahmeregelungen für Festzelte und Vereinsheime
kein Verständnis hat, sieht sie in dem Gesetz einen Meilenstein auf dem Weg zu
einem umfassenden Nichtraucherschutz in Hessen. Mehr dazu in der HLS-Pressemitteilung hier.
Weitere Infos zum Thema (Nicht)rauchen:
Hessen
steigt ein – steigen Sie aus!
Fragen, Antworten und Tipps zum Nichtrauchen [pdf, download...]
Thema Nichtraucherschutz auf der Homepage des Hessischen Sozialministeriumshier
Arbeitshilfen
der HLS zum Thema "Nichtrauchen an Hessischen Schulen"
[pdf, download...]
Planungshilfe
der HLS zur Tabakprävention und Raucherentwöhnung [pdf, download...
]
Hessische
Suchtberatungsstellen, die Raucherentwöhnungskurse anbieten [mehr...]
Aktuelle Stellungnahmen der HLS
- Stellungnahme zum Entwurf des hessischen Glücksspielgesetzes (08/07) [pdf, 280kB, download...].