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Die Koordinationsstelle Suchtprävention der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (KSH)

 

In der deutschen Suchtpolitik spielt die Suchtprävention eine sehr wichtige Rolle. Die hessische Suchthilfe verfügt über ein ausgebautes System lokaler Fachstellen für Suchtprävention, die von der Koordinationsstelle Suchtprävention in der HLS in ihrer Arbeit unterstützt und vernetzt werden. Im einzelnen geschieht dies durch:

  • Sicherung und Fortschreibung der landesweiten Standards und Rahmenbedingungen der Fachstellen für Suchtprävention in Hessen
  • Weiterentwicklung von landesweiten Qualitätssicherungs-, Dokumentations- und Evaluationssystemen im Bereich der Suchtprävention
  • Koordination des Arbeitskreises der hessischen Päventionsfachkräfte (AHEP) und seiner Regionalgruppen
  • Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen für Präventionsfachkräfte
  • Bereitstellung von Informationen, Materialien und Fachliteratur zum Thema Suchtprävention
  • Förderung von modellhaften Projekten zur Suchtprävention auf Landesebene
  • Kooperation mit den Trägern der Fachstellen, den Kommunen und den zuständigen Ministerien, mit anderen im Bereich der Suchtprävention tätigen Institutionen auf Landesebene (HAGE, Schulverwaltung, Polizei, Krankenkassen, Jugendhilfe), auf Bundesebene (BZgA, DHS, Koordinationsstellen anderer Bundesländer)
  • Herausgabe von Publikationen und Materialien zur Suchtprävention
  • Öffentlichkeitsarbeit und Berichterstattung über die hessische Präventionsarbeit.

Die Koordinationstelle ist mit einer Vollzeitstelle für die Koordinatorin und einer Teilzeitstelle für eine Verwaltungskraft besetzt. Sie wird vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit finanziert und ist in die HLS integriert. Weitere Informationen über die Aktivitäten der KSH können Sie im aktuellen Jahresbericht der HLS nachlesen.

 

Weitere Informationen zu den regionalen Fachstellen für Suchtprävention

Grundverständnis von Suchtprävention und die Aufgabenstellungen der regionalen Fachstellen für Suchtprävention in Hessen

Die Adressen der regionalen Fachstellen für Suchtprävention in Hessen finden sie hier.

Die Rahmenkonzeption der Hessischen Fachstellen für Suchtprävention wurde 1994 erstmals vom Hessischen Sozialministerium, der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen und den Trägern der Fachstellen für Suchtprävention verabschiedet. Sie gilt für alle vom Land bezuschussten Fachstellen und ist eine einheitliche Arbeitsgrundlage, die auch im Zuge der Kommunalisierung der Landesmittel weiterhin Bestand hat.

Die "Weilburger Erklärung" des Hessischen Kultusministeriums (HKM) und des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Jugend, Familie und Gesundheit (HMUEJFG) aus dem Jahre 1997 ist unter maßgeblicher Mitarbeit der KSH entstanden. Sie regelt auf Landesebene die Zusammenarbeit zwischen den Fachstellen für Suchtprävention und den Schulen.