Startseite » Veranstaltungen » Handlungskonzepte und methodisches Handeln der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe
 
Informationen zur Veranstaltung
Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe (DG-SAS) - führt in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozialwesen, den diesjährigen Bundeskongress "Handlungskonzepte und methodisches Handeln der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe" am 24./25.09.2012 in Potsdam durch.

Titel: Handlungskonzepte und methodisches Handeln der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe
Beginn: Montag, den 24. September 2012 um 11:00 Uhr
Ende: Dienstag, den 25. September 2012 um 13:15 Uhr
Anmeldeschluss: Mittwoch, den 08. August 2012 um 12:00 Uhr
Ort: Fachhochschule Potsdam
„Schaufenster“
Standort: Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam

Anmeldunge und weitere Informationen:
Alexandra Vogelsang
Projektbüro
Tel.: 0251 591-3838
alexandra.vogelsang@lwl.org

 

Die Suchthilfe und -prävention sind in Deutschland in erheblichem Maße durch Leistungen der Sozialen Arbeit geprägt, und die Anforderungen an Fachkräfte in diesem Feld sind komplex. Genauso vielfältig sind die Kompetenzen, die Fachkräfte in diesem Arbeitsfeld benötigen. Die Ausdifferenziertheit der Suchthilfelässt es notwendig erscheinen, diesen Handlungskontext zunächst einmal zu definieren und vor diesem Hintergrund angemessene Konzepte und Methoden zu identifizieren. So steht die Soziale Arbeit in der Gefahr, sich zwischen dem notwendigen Spezialistentum einerseits und oberflächlichen Kennens der methodischen Vielfalt anderseits zu verlieren.

Diesem Risiko lässt sich i. d. R. dadurch begegnen, dass ein angemessenes methodisches Handlungskonzept beschrieben und vermittelt wird, das die unterschiedlichen Aspekte, wie z. B. Rahmenbedingungen, Indikationen, Möglichkeiten und Grenzen berücksichtigt.
Ziel des Bundeskongresses 2012 ist es, professionelle Kompetenzen der Sozialen Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Suchthilfe stärker zu beleuchten und zu beschreiben.
Vertieft werden sollen diese eher grundsätzlichen Ausführungen durch eine Vorstellung konkreter Instrumente für die tägliche Praxis, z. B. Verfahren sozialer Diagnostik, bewährte Interventionsmethodenin der Niedrigschwelligkeit oder auch Selbstevaluationsinstrumente.
Gerade vor dem Hintergrund fortlaufender Nachweise über die Effizienz der Arbeit ist es wichtig, praktikable Evaluationsinstrumente im Alltag der Suchthilfe zur Verfügung zu haben. Aber auch die Kooperationsmöglichkeiten der versäulten Systeme sollen beleuchtet und methodisch
betrachtet werden. Da sich die Soziale Arbeit zunehmend öffentlich darstellen und legitimieren muss, stellt ein gelungenes Marketingkonzept, eine gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit häufig den Schlüssel zum Erfolg dar.
In angeleiteten Workshops werden alle diese Themen strukturiert präsentiert und diskutiert. Der Blick in Gegenwart und Zukunft soll den Abschluss des Bundeskongresses bilden. Dr. Peter Koler aus Bozen wird unter dem Titel ”Präventive Ansätze für junge Menschen jenseits von Verboten und Kontrollen – was oft ungesagt bleibt” einen Ausblick wagen, und Prof. Dr. Stefan Sell, Remagen, stellt sich und uns im Hinblick auf die sich stetig verändernden Rahmenbedingungen die Frage: ”Weiter so? Oder doch anders?”
Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe möchte mit diesem Bundeskongress einen Beitrag dazu leisten, das Profil der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe weiter zu schärfen und gleichzeitig Instrumente für das praktische Handeln zurVerfügung zu stellen.


Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe (DG-SAS) - in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozialwesen.

Weitere Informationen: http://www.dg-sas.de