Literatur und Medien zum Thema Sucht im Betrieb
Substanzbezogene
Störungen am Arbeitsplatz – Eine Praxishilfe für Personalverantwortliche
Broschüre, DIN-A5, 86 Seiten Herausgeberin: DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen,
Hamm 2001
Auszug aus dem Vorwort: In vielen Großbetrieben und Verwaltungen gibt es seit Jahren
Erfahrungen mit suchtpräventiven Programmen. In diesen Unternehmen stehen
betriebsinterne Berater/innen den Personalverantwortlichen zur Seite, wenn es
um lösungsorientierte Gespräche mit Betroffenen geht.
Was geschieht aber in den vielen kleineren Verwaltungen, den
mittelständigen Unternehmen und in den Kleinbetrieben? Interne professionelle
Unterstützungsangebote für Vorgesetzte, die (suchtmittel-) auffällige
Beschäftigte ansprechen müssen, sind hier eher rar. Die Broschüre richtet sich genau an diese Zielgruppe: Führungskräfte in
Mittel- und Kleinbetrieben und Behörden, die einen Einstieg in das Thema
suchen, erhalten hier Antworten auf ihre Fragen.
Die Broschüre kann unter http://www.dhs-intern.de/pdf/Arbeitsplatz.pdf
als pdf-Datei (1,5 MB) heruntergeladen oder kostenlos per E-Mail info@dhs.de
bei der DHS bestellt werden.
Medienpaket der
Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK)
bestehend aus:
- DVD: Alkohol am
Arbeitsplatz. Betriebliche Suchtprävention informiert über die
Alkoholproblematik in Betrieben und bereitet Führungskräfte auf das erste
vertrauliche Vier-Augen-Gespräch mit einem betroffenen Mitarbeiter bzw. einer
betroffenen Mitarbeiterin vor.
- Weitere Hinweise zu diesem Thema und zur Gesprächsführung
mit Abhängigen erhalten Führungskräfte
in der Broschüre: Alkohol und Medikamente am Arbeitsplatz, (DIN-A4, 37
Seiten)
- Die Broschüre: Das
blaue Wunder – Sucht am Arbeitsplatz (DIN-A5, 31 Seiten) dient der direkten
Information der Mitarbeiter/innen.
Die Medien können kostenlos von der DAK unter www.dak.de oder per Telefon unter 01801-325 325
bestellt werden.
Alkohol im Unternehmen: vorbeugen – erkennen – helfen Erschienen 2005. Broschüre, DIN-A5, 88 Seiten
Herausgeber: Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. (LZG)
Das Thema "Alkohol im Unternehmen" kann in der Arbeitswelt jedem
begegnen. Die Informationsschrift der Landeszentrale befasst sich mit
problematischem Alkoholkonsum am Arbeitsplatz. Informationen darüber
sollten eigentlich bereits in der Berufsschule vermittelt werden. Der
Autor, Prof. Dr. med. Johannes G. Gostomzyk, erläutert, wie das Problem
erkannt werden kann und welche Schritte zu tun sind. "Helfen statt
kündigen" sollte die Leitlinie sein. "Eine Perspektive mit berechtigter
Hoffnung auf einen für alle Beteiligten guten Ausgang bietet ein
betriebliches Hilfeprogramm, das klare Handlungsanleitungen für
Vorgesetzte und betroffene Mitarbeiter bereithält", schreibt Gostomzyk:
"Betriebliche Hilfsprogramme werden aber nur wirksam, wenn die darin
vorgesehenen spezifischen Führungsaufgaben und die Fürsorgepflicht vom
Management wahrgenommen werden und die Akzeptanz im Betriebsrat und in
der Belegschaft gegeben ist." Die Informationsschrift enthält auch eine
in der Praxis bewährte Betriebsvereinbarung zum Umgang mit
suchtgefährdeten oder suchtkranken Mitarbeitern mit Erläuterungen.
Themenschwerpunkte sind Zahlen und Fakten zum Alkoholkonsum, akute
Alkoholwirkungen und die Folgen eines längerfristigen Konsums,
Abhängigkeit, Ursachen für die Entwicklung süchtigen Verhaltens,
Abhängigkeitssyndrom und Entzugssyndrom, betriebliche Suchtprävention
und Verhaltensregeln für Vorgesetzte im Umgang mit betroffenen
Mitarbeitern. Im Anhang finden sich in Betrieben bewährte
Hilfestellungen wie eine "Richtlinie über den Umgang mit
suchtgefährdeten bzw. suchtkranken Mitarbeitern", ein Merkblatt für
Vorgesetzte und ein Merkblatt für angesprochene Mitarbeiter, Hinweise
zum Vorgehen und zur Gesprächsführung sowie zur rechtlichen Situation
und die oben genannte "Dienstvereinbarung über Suchtgefahren am
Arbeitsplatz".
Die Informationsschrift "Alkohol im Unternehmen" kann bei der LZG kostenfrei angefordert werden bestellung@lzg-bayern.de. Sie steht auch als Download zur Verfügung.
Alkohol im Betrieb geht jeden an Broschüre, DIN A5, 59 Seiten
Herausgeber: Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V.
Inhalt: Einleitung Die Notwendigkeit innerbetrieblicher Hilfsmaßnahmen Hintergründe und Ursachen von Suchtverhalten Co-Abhägigkeit als suchtstabilisierender Faktor Die Grundlagen eines betrieblichen Hilfeprogrammes Das psychosoziale Hilfsnetz für Abhängigkeitserkrankte Schlußbemerkung Literaturhinweise Anhang Musterdienstvereinbarung I Musterdienstvereinbarung II
Zur Broschüre: Menschen mit Alkoholproblemen sind überall in der Arbeitswelt und auf allen Hierarchieebenen zu finden. Schon lange stimmt die These nicht mehr, daß Alkoholkranke erst "absacken" und richtig in der Gosse gelandet sein müssen, um endlich zu "erwachen" und sich ihren Alkoholproblemen zu stellen. Unternehmen wissen heutzutage, daß sie, wenn sie frühzeitig intervenieren und Hilfe anbieten, Betroffenen eine realistische Chance für den Verbleib bzw. den Wiedereinstieg in ihre berufliche und soziale Umwelt ermöglichen. Leider gibt es aber auch eine Vielzahl von Unternehmen, die auf die Abhängigkeitsproblematik in ihrem Hause noch keine Antwort gefunden haben und in der Regel falsch darauf reagieren. Die Broschüre will verantwortlichen Führungskräften in Unternehmen Wege im Umgang mit Alkoholproblemen von Mitarbeitern aufzeigen und dazu ermutigen umzudenken, zum Vorteil aller Beteiligten.
eMail-Bestellung bestellung@lzg-bayern.de
CD-ROM Alkohol & Co am Arbeitsplatz - Herausforderung für Führungskräfte - Erschienen 2004; Ecomed-Verlag ; Preis: 54,-- Euro
Die CD zeigt anhand von vier Filmen typische Situationen im Umgang mit Suchtkranken aus den Bereichen Industrie, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen. Dabei werden jeweils zunächst die Ausgangslage, die Hintergründe, die zum Suchtproblem geführt haben, und schließlich mögliche Lösungsstrategien aufgezeigt. Ein Navigationsplan verschafft die Übersicht, wo man sich zur Zeit befindet und welchen Weg das Autorenteam aus didaktischen Gründen vorschlägt. Die Suchtproblematik wird mit Hilfe eines Schrittmodells auf den Punkt gebracht. Beispiele für die Gesprächsführung und ein Fragebogen, bestehend aus 17 Fragen, die mit JA oder NEIN zu beantworten sind, helfen den Führungskräften sich konkret auf ein Gespräch vorzubereiten. Zudem ermöglicht die Funktion "Notizzettel" wichtige Inhalte zur individuellen Bearbeitung zu speichern. Die CD-ROM hilft die Aufgaben, Rollen und Verantwortlichkeiten aller Beteiligten zu klären und eröffnet dadurch Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung der betroffenen Mitarbeiter und der Führungskräfte selbst. Auf diese Weise kann die Prävention und Gesundheitsförderung im Betrieb in Angriff genommen werden.
Medienpaket "Schritt für Schritt" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)Erschienen 2000 ; Preis: 28,-- Euro inkl. Versandkosten
Das Medienpaket "Schritt für Schritt" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist ein Interventionskonzept zum Thema Alkohol am Arbeitsplatz. Es dient dazu, dass die Betriebe sich über die Thematik informieren und ein innerbetriebliches Handlungs- und Hilfsprogramm einführen können. Der Titel "Schritt für Schritt" bedeutet, dass ein strukturierter Maßnahmenkatalog schrittweise zum Erfolg, d.h. zur Bewältigung des Alkoholproblems führt. Über einen Videofilm mit dazugehörigem Seminarleitfaden und einem Folienset bietet das Paket die methodische und didaktische Grundlage für eine innerbetriebliche Fortbildung der verantwortlichen Mitarbeiter. Alle Vorgesetzten, der medizinische und soziale Dienst und/oder der Betriebsrat haben auch die Möglichkeit, mit Hilfe der ausgezeichneten Qualität einer DVD ein entsprechendes Seminar durchzuführen.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat das Medienpaket, das sowohl in deutscher als auch in englischer Version vorliegt, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Caritas-Verband – hier insbesondere mit dem Landesverband Bayern - und der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS) entwickelt und erprobt. Dazu erfolgte eine Befragung unter den Experten aller Mitgliedsländer der Europäischen Kommission, die mit einer großen Mehrheit dem Medienset eine gute Eignung für die betriebliche Schulung bescheinigt haben.
Das Medienpaket "Schritt für Schritt" richtet sich an Führungskräfte in Betrieben und Unternehmen, betriebliche Ausbilder, Multiplikatoren sowie Fachleute in der Suchtberatung und kann bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257 oder über die e-mail-Adresse order@bzga.de bestellt werden. Obwohl das Medienpaket mit der Suchfunktion auf der BZgA-Homepage nicht gefunden werden kann, hat die BZgA telefonisch versichert (September 2006), dass es weiterhin verfügbar ist.
Kostenlos ist das Medienset über die Landes-, Kreis- und Stadtbildstellen, die kirchlichen Medienzentralen und den Landesfilmdienst auszuleihen.
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