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Die HLS ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Sie ist der Zusammenschluß der fünf Verbände der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen und ihrer Mitgliedsorganisationen, die auf dem Gebiet der Suchtprävention, -beratung, -therapie und Rehabilitation tätig sind: Arbeiterwohlfahrt (AWO), Caritasverband (CV), Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPWV), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Diakonische Werke (DW) Kurhessen-Waldeck und Hessen-Nassau.

  • Die HLS ist ein Dachverband, dessen Mitgliedseinrichtungen die unterschiedlichsten Ansätze im Umgang mit dem Phänomen Sucht haben. In der HLS sind nahezu alle hessischen Einrichtungen der Suchtprävention und Suchthilfe organisiert: 200 Einrichtungen im professionellen Bereich sowie 600 Selbsthilfegruppen (Blaues Kreuz, Kreuzbund, Guttempler, Freundeskreise etc.).
  • Die HLS wurde 1961 gegründet und wird vorwiegend durch das Hessische Sozialministerium finanziert.
    Spenden, Bußgelder und freiwillige Zuwendungen von Krankenkassen unterstützen die HLS in ihrer fachlichen Arbeit.
  • Der Vorstand der HLS wird paritätisch von den fünf Mitgliedsverbänden besetzt. Der Vorsitz wechselt alle zwei Jahre.
  • Die hauptamtliche Geschäftsstelle übernimmt die ihr vom Vorstand delegierten Aufgaben wie die Außendarstellung der HLS, die Führung der finanziellen Geschäfte und die Organisation, Koordination und Unterstützung der Gremien der HLS.
    Die Koordinationsstelle Suchtprävention der Hessischen Landesstelle (KSH) ist in die Geschäftsstelle integriert. Ihre Aufgabe besteht u.a. in der Koordinierung und Fortbildung der Präventionsfachkräfte sowie der Weiterentwicklung in der Suchtprävention in Hessen.

Das Ziel

  • Das Ziel der HLS ist die Förderung und Koordination präventiver, therapeutischer und rehabilitativer Maßnahmen im Suchtbereich.


Die Angebote der HLS

Folgende Leistungsangebote dienen der Erreichung des Zieles:

  • Zentrale Anlaufstelle für alle Belange rund um das Thema Sucht in Hessen für Mitgliedsorganisationen, Fachöffentlichkeit und allgemeine Öffentlichkeit, Medien und Politik.
  • Servicecenter (Materialienversand, Adressheft „Suchthilfe in Hessen”, Bibliothek mit 1500 Büchern und Artikeln).
  • Ansprechpartner für Kostenträger (Krankenkassen, Landesversicherungsanstalt Hessen (LVA), Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), Städte- und Landkreistag, Sozialministerium).
  • Fachberatung für Ministerien.
  • Verteilung finanzieller Zuwendungen des Landes und der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) an Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen der Mitgliedsorganisationen.
  • Veranstaltung landesweiter Fachtagungen und Seminare.
  • Qualifizierung der MitarbeiterInnen der Mitgliedsorganisationen.
  • Forum zum Austausch von Verbandspositionen.
  • Enge Kooperation mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und den anderen Landesstellen in Deutschland.

Hier erhalten Sie weitere Informationen über die Fachgremien der HLS, ihre Satzung oder ihre Aktivitäten im Bereich der EDV-gestützten Basisdokumentation der Suchthilfe in Hessen (Projekt COMBASS).

Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums der HLS im Jahre 2001 gibt es hier einen geschichtlichen Rückblick.

Landesstellen gegen die Suchtgefahren gibt es auch in anderen Bundesländern (Adressen hier). Sie sind in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesstellen gegen die Suchtgefahren (BAGLS) zusammengeschlossen. Im Frühjahr 2001 hat die BAGLS Empfehlungen zu Aufgaben, Zielen und Profilen der Landesstellen herausgegeben.

Zum Download:
Jahresbericht 2006 der HLS  (pdf-Datei, 5,7 MB)
 

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