Seite drucken

Projektdokumentationen

Wettbewerbsgewinner 2003 und 2004

„Nichtrauchen ist cool!“ – Schulprojekt der Valentin-Traut-Schule aus Großalmerode gewinnt hessischen Präventionspreis 2005

Die Hessische Landestelle für Suchtfragen und die DAK Hessen/Thüringen haben die Gewinner des Suchtpräventionswettbewerbes „Der Impuls“ ausgezeichnet.

Wiesbaden. Zum dritten Mal hat die Hessische Landesstelle für Suchtfragen (HLS) den Präventionspreis „Der Impuls“ ausgelobt. Dieses Jahr stand der Hessenwettbewerb unter der Maßgabe "Rauchfreie Lebenswelten vor Ort" und behandelte erstmals einen spezifischen Suchtstoff. Aufgerufen waren Einzelpersonen und Einrichtungen in Hessen, die sich "langfristig, kontinuierlich und zielgruppengerecht" gegen die Ausbreitung von blauem Dunst in ihrem Umfeld einsetzen. All das eingebettet in ein Gesamtkonzept zur Suchtprävention mit nachhaltiger Wirkung.

Nichtrauchen ist cool“ – die Valentin-Traut-Schule aus Großalmerode überzeugte mit ihrem Schulprojekt die Jury und gewann ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro. Gerd Krämer, Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium, überreichte die Auszeichnungen und Preise an die Gewinner und betonte: „Das Rauchverbot an hessischen Schulen ist ein wichtiger Meilenstein in einer nachhaltigen und systematischen Suchtvorbeugung an Schulen.“ Eine dauerh

aft erfolgreiche Tabakprävention muss jedoch noch weiter gehen: „Nicht nur gesetzgeberische Maßnahmen, sondern auch die Gestaltung von Lebenswelten im Schul- und Freizeitbereich und das Vorbildverhalten der Eltern sind erforderlich, um das Nichtrauchen zur allgemein anerkannten und erstrebenswerten Verhaltensnorm zu machen.“

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen und die DAK Hessen/Thüringen möchte mit dem Wettbewerb suchtpräventive Aktivitäten und Projekte aus Kindergärten, Schulen, Kommunen und Vereinen einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen und fördern. Neben den Gewinnern aus Großalmerode wurden daher vier weitere Institutionen mit Anerkennungsurkunden und einem Preisgeld von je 350 Euro ausgezeichnet. Susanne Bienert vom Bereich Jugendpflege der Stadtverwaltung Friedrichsdorf wurde für das Projekt „Themenmonat Rauchen“ ausgezeichnet und Hubert Stein, Lehrer für Suchtprävention an der Paul-Ehrlich-Schule in Frankfurt für sein Schulprojekt „Raucherentwöhnungskurse“. Die Waldorfschule Wiesbaden erhielt einen Preis für ihr Projekt Nichtraucherwerbung: „Rauchst du noch oder lebst du schon?“, initiiert von Herrn Obry und Herrn Koch. Dr. Hans-Joachim Kirschenbauer nahm einen Preis für das Projekt des Stadtgesundheitsamtes Frankfurt am Main „Rauchfrei durch die Schule – RADDS“ in Empfang.

Staatssekretär Krämer lobte die innovativen Konzepte und Umsetzungen: „Diese Projekte geben mit ihren tabakpräventiven Aktivitäten ein gutes Vorbild für andere Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.“

„Die große Resonanz am dritten landesweiten Wettbewerb 2005 ist sehr erfreulich“, sagte Wolfgang Schmidt, Geschäftsführer der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen. Schulen sind für suchtpräventive Projekte und Maßnahmen besonders gut geeignet: „In Schulen können über zielgruppenspezifische Aktivitäten alle Kinder und Jugendliche nachhaltig erreicht werden.“ Doch auch weitere Zielsetzungen sind gesteckt: „Kindertagesstätten, Jugendfreizeiteinrichtungen, Krankenhäuser und Universitäten sollten in Programme zum Nichtrauchen zukünftig stärker einbezogen werden“, so Schmidt.

Der Präventionspreis „Der Impuls“ ist Ausdruck des steten Engagements der Hessischen Landestelle und der DAK in der Suchtprävention. „Investitionen in die Suchtprävention sind wichtige und notwendige Investitionen in die Zukunft der Gesundheits- und Suchtpolitik“, betonte Willi Leber, Geschäftsführer der DAK Landesgeschäftsstelle Hessen/Thüringen. „Gezielte Suchtprävention befähigt Menschen zu mehr Gesundheits- und Lebenskompetenzen.“

Die Jury,. bestehend aus VertreterInnen des Hessischen Sozialministeriums, der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) und der DAK Landesgeschäftsstelle Hessen/Thüringen, bewertete und prämierte die Wettbewerbsbeiträge unter Berücksichtigung der Wettbewerbsziele und -kriterien. Alle TeilnehmerInnen erhielten eine Urkunde als Dank und Auszeichnung für ihr Engagement in der Suchtprävention.




zurück zur Homepage