Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS)

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Leiter*in (w/m/d) des Drogenreferates

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n weitere/n Leiter*in (w/m/d) des Drogenreferates (Magistratsdirektor*in) in Vollzeit

19.11.2021

Jede Bewegung braucht Menschen, die überzeugt vorangehen. Darum suchen wir Sie als Leiter*in (w/m/d) des Drogenreferates für unser Stadt-Up Frankfurt!
Bereit für eine Aufgabe für Herz und Verstand? Bewerben Sie sich jetzt und führen Sie das Team Frankfurt in die Zukunft!
 
Das Drogenreferat ist seit 30 Jahren verantwortlich für die Umsetzung der Sucht- und Drogenpolitik der Stadt Frankfurt am Main. Seit Anfang der 1990er Jahre verfolgt die Stadt Frankfurt am Main mit dem „Frankfurter Weg“ einen pragmatischen und akzeptierenden drogenpolitischen Ansatz, der über Jahre eine Vorbildfunktion für andere in- und ausländische Großstädte hatte. Er stützt sich auf die vier Säulen Prävention, Beratung und Behandlung, Schadensbegrenzung und Überlebenshilfen sowie Bekämpfung der Drogenkriminalität durch Repression und Kontrolle. Im Vordergrund der Frankfurter Drogenpolitik stehen die hilfebedürftigen Menschen und nicht ein für viele Drogenabhängige unerreichbares Ideal.
 
Ziele der Drogen- und Suchtpolitik in Frankfurt am Main sind, Suchtkranken das Überleben zu ermöglichen und ihnen zu helfen, ihren Gesundheitszustand zu verbessern, die Bevölkerung vor Drogen- und Suchtkriminalität sowie anderen Begleiterscheinungen des Drogenkonsums zu schützen, die Bevölkerung über den Umgang mit legalen Suchtmitteln aufzuklären und den Einstieg in den Konsum illegaler Suchtmittel zu verhindern.
 
In den nächsten Jahren wird die strukturelle wie fachliche Weiterentwicklung des Frankfurter Weges im Zentrum der Drogenpolitik stehen, die den neuen Anforderungen an das Hilfesystem gerecht wird: ein verändertes Konsumverhalten, sehr heterogene, teils schwer zugängliche Gruppen von Abhängigen aus allen Teilen der Welt sowie durch den Strukturwandel enger werdende Räume für drogenkranke Menschen.
 
Die derzeitige Stelleninhaberin wird am 01.03.2023 altersbedingt ausscheiden. Um die Kontinuität der Arbeit und die Weiterentwicklung des Drogenreferates auch im Hinblick auf die anstehenden Herausforderungen sicherzustellen ist bis zum Ausscheiden der derzeitigen Referatsleitung vorgesehen, dass das Referat von einer gleichberechtigten Doppelspitze geführt wird, wobei beide Leitungspersonen eigene Zuständigkeitsbereiche und Personalverantwortung erhalten und diese in eigener Verantwortung ausführen.
 
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n weitere/n

Leiter*in (w/m/d) des Drogenreferates (Magistratsdirektor*in)

 in Vollzeit
BesGr. A 15 BesO / EGr. 15 TVöD

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Interimsweise kollegiale Leitung des Drogenreferates in einer Doppelspitze, einschließlich Führen der Mitarbeitenden im Sinne bestehender Führungsleitlinien der Stadt Frankfurt am Main
  • Steuern und Koordinieren der Aufgaben des Referates und Wahrnehmung der Führungsverantwortung in personeller, organisatorischer und finanzieller Hinsicht in den zugeordneten Bereichen; Besetzung derzeit offener Stellen
  • Konzeption und Umsetzung der strukturellen Neuausrichtung des Drogenreferates als übergreifende, interdisziplinäre Instanz für das Thema Drogen und Sucht
  • Leitung, Entwicklung und dezernatsübergreifende Koordination eines Modellprojektes Konfliktmanagement im öffentlichen Raum
  • Entwicklung eines übergreifenden Planungs-, Steuerungs- und Koordinierungsansatzes für die kommunalen Angebote der Drogenhilfe
  • disziplinübergreifende Weiterentwicklung des Frankfurter Weges in der Drogenpolitik insbesondere unter Einbeziehung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)
  • niedrigschwellige Beteiligung der Zielgruppe an der Weiterentwicklung
  • Ausarbeitung und Umsetzung von Grundsatzpositionen, Richtlinien und Zielsetzungen zum Thema Sucht und Drogen als wesentlicher Baustein von Gesundheits- und Sozialpolitik
  • Repräsentation des Referats in Fachgremien, Ausschüssen sowie der Öffentlichkeit
  • Entwicklung von Kommunikationsstrategien für die städtische Sucht- und Drogenpolitik

 Sie bringen mit:

  • Befähigung für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst bzw. abgeschlossenes, geistes-, gesellschafts- oder sozialwissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom/Master/Magister) oder vergleichbare Qualifikation
  • fundiertes Fachwissen und berufliche Erfahrung in der Drogenhilfe und/oder Drogenpolitik
  • sehr gute Kenntnisse des BTHG und der relevanten Sozialgesetzgebung
  • belastbare Führungspersönlichkeit mit nachgewiesener, erfolgreicher Wahrnehmung von Führungsverantwortung in personeller, organisatorischer und finanzieller Hinsicht sowie mit hoher interkultureller Kompetenz und Genderkompetenz
  • umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der verantwortlichen Leitung und Steuerung von Projekten und Prozessen sowie im konzeptionellen Arbeiten
  • überdurchschnittliches Engagement und hohe Leistungsbereitschaft
  • ausgeprägte Entscheidungs- und Verantwortungsbereitschaft
  • hohes Maß an Konflikt- und Problemlösungskompetenz und ausgeprägte Fähigkeit zur Motivation der Mitarbeitenden
  • hohe persönliche und soziale Kompetenzen wie Empathie, Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Fähigkeit zum innovativen Denken und anforderungsgerechten Einordnen von sozialen, gesellschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen
  • Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick
  • sicheres und verbindliches Auftreten, auch im Umgang mit den Medien
  • Erfahrung in der kommunalen Verwaltung und Kenntnisse des kommunalen Haushalts- und Vergaberechts sind von Vorteil

 Wir bieten Ihnen:

  • umfangreiches Fortbildungsangebot zu den unterschiedlichsten Themenbereichen
  • betriebliche Altersvorsorge und ein Job-Ticket Premium ohne Eigenbeteiligung gültig für alle Tarifgebiete des Rhein-Main-Verkehrsverbundes mit Mitfahrregelung
  • einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz
  • dynamisches, modernes Arbeitsumfeld mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten

 Weitere Infos:

Für Bewerber*innen, die sich bereits in einem Beamtenverhältnis befinden, ist bei Erfüllen der persönlichen Voraussetzungen eine Beschäftigung im Beamtenverhältnis (BesGr. A 15 BesO – Magistratsdirektor*in) möglich.
           
Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Frauen.
 
Unsere Mitarbeiter*innen sind uns wichtig. Darum haben wir ein stadtweites Führungsverständnis entwickelt, das die Grundlage für Ihr Führungshandeln darstellt.
 
Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung. Bei gleicher Eignung erhalten schwerbehinderte Menschen den Vorzug vor anderen Bewerber*innen. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind ausdrücklich erwünscht.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Frau Dr. Gerstner, Tel. (069) 212-48795.

Unter www.StadtFrankfurtJobs.de/faq finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (z. B. zur Bezahlung).
 
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung über unser Jobportal (https://stadtfrankfurtjobs.de/leiterin-wmd-des-drogenreferates-magistratsdirektorin-de-j3531.html). Bitte bewerben Sie sich bis zum 15.12.2021.