Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS)

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Hessische Landesstelle
für Suchtfragen e.V. (HLS)

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Digitale Lotsen

Entwicklung eines Curriculums, das die Grundlage für ein Qualifizierungsprogramm für die Suchthilfe/ Suchtprävention auf dem Gebiet der Digitalisierung bildet. Das Modellvorhaben wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Digitale Lotsen

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen entwickelt mithilfe externer Expert*innen auf dem Gebiet der Digitalisierung (und Suchthilfe/ Suchtprävention) ein Curriculum, das die Grundlage für ein Qualifizierungsprogramm bildet.

Im Rahmen von bundesweit stattfindenden Fortbildungen sollen die Teilnehmenden befähigt werden, eine auf wissenschaftlichen Grundlagen begründete Haltung zu dem Thema Digitalisierung im Arbeitsfeld der Suchthilfe zu entwickeln und als „Digitale Lotsen“ daraus Handlungsansätze für die Praxis abzuleiten. Als Multiplikatoren sollen sie vor Ort für die Thematik sensibilisieren. Dadurch wird das System der Suchthilfe unterstützt, die durch den digitalen Wandel erforderlichen Erneuerungsprozesse von Strukturen und Angeboten aktiv mitzugestalten.

Das Modellvorhaben ist seit April 2019 am Start, auf die Dauer von 24 Monate angelegt und wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Nach Ende einer Pilotphase wird angestrebt, das Qualifizierungsprogramm in den Bundesländern zu verbreiten.

Inhaltliche Schwerpunkte des Curriculums bilden vier Module zu folgenden Themen:

  • Wandel beginnt mit Haltung: Bewusstseinsbildung und Analyse des Arbeitsfeldes
  • Digitale Transformation als digitaler Change-Prozess der Suchthilfe: Wie bringt der Multiplikator den Wandel in die Suchthilfeeinrichtung?
  • Rechtliche Grundlagen
  • Ethische Grundlagen

Auf der Grundlage des Curriculums werden drei Pilotveranstaltungen (Fortbildungen) im März und April 2020 in Hannover, Neu-Ulm und Frankfurt durchgeführt. Eine Pilotveranstaltung dauert drei Tage, der Zeitumfang beträgt 16 Stunden (inkl. e-learning-Elementen).

Die Veranstaltungen werden begleitend evaluiert. Im Anschluss an die Pilot-Phase ist die Skalierung in die Bundesländer geplant.

Wenn Sie mehr zum Modellprojekt wissen möchten, rufen Sie uns gerne an.

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