Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS)

Zimmerweg 10
60325 Frankfurt am Main

Telefon: (0 69) 713 767-77
Telefax: (0 69) 713 767-78

URI: www.hls-online.org

Hessische Landesstelle
für Suchtfragen e.V. (HLS)

Logo Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS)

„RAU(S)CHZEICHEN Cannabis-Freigabe“

Hybridveranstaltung: Dialogforum der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS „RAU(S)CHZEICHEN Cannabis-Freigabe“ am Dienstag, den 29. November 2022, von 13:00 – 16:30 Uhr im „Haus am Dom“ Frankfurt am Main und digital via Livestream

13.12.2022

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) griff beim diesjährigen HLS-Dialogforum das Thema „Kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken“ aus dem Koalitionsvertrag auf und brachte Expert*innen aus der Suchtforschung, des Gesundheitswesens sowie Suchthilfe und -prävention zusammen, um einen fachlichen Diskurs zu führen. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und ca. 150 Teilnehmende nahmen in Präsenz und digital via YouTube teil.

Die jeweiligen Redner*innen referierten zur Cannabisforschung im internationalen Vergleich und präsentierten Bedingungen für Regulierungsmodelle im Sinne einer verantwortungsvollen Drogenpolitik, die auf den Schutz der Jugend und der Verbraucher*innen ausgerichtet ist. Darüber hinaus wurden aktuelle Ansätze zur Behandlung der Cannabisabhängigkeit sowie die Planung landes- und bundesweiter Maßnahmen zur Cannabisprävention im Rahmen der Regulierung aufgezeigt.

In einer Podiumsdiskussion diskutierten und vertieften die Expert*innen gemeinsam wichtige Aspekte einer kontrollierten Abgabe von Cannabis und damit zusammenhängende Fragen.

Aufgrund des großen Interesses an den Vorträgen des Dialogforums veröffentlichen wir diese mit Zustimmung der jeweiligen Referent*innen. Alle Vorträge stehen als pdf-Dateien zur Verfügung.

Die gesamte Veranstaltung inkl. Podiumsdiskussion kann über die HLS-Website oder auf YouTube gestreamt werden:
www.youtube.com/watch

„Legalisierung von medizinischem Cannabis – wo stehen wir nach 5 Jahren und was ist übertragbar?“
Prof. Dr. Kirsten Müller-Vahl, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Hannover

„Behandlung der Cannabisabhängigkeit - StACK für Erwachsene und StACK4U für Jugendliche“
Ulrich Claussen, Jugendberatung und Jugendhilfe e.V., Frankfurt am Main

„Abgabemodalitäten bei der Cannabisregulierung – ein internationaler Überblick“
Dr. Jens Kalke, Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung, Hamburg

„Angebote zur Cannabisprävention – Maßnahmen und Qualitätssicherung“
Stephanie Eckhardt, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln

Podiumsdiskussion: „Wie können Regulierungsmodelle mit Suchtprävention und Jugendschutz aussehen, die die Präventionsarbeit stärken“

Auf dem Podium diskutieren folgende Personen:

  • Prof. Dr. Kirsten Müller-Vahl, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie
  • Ulrich Claussen, Jugendberatung und Jugendhilfe e.V.
  • Dr. Jens Kalke, Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung
  • Stephanie Eckhardt, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung