Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS)

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„Vape Check“ - Neuer Präventionsworkshop zu E-Zigaretten und Vapes

28.05.2026

Der „Vape Check“ ist ein Programm zur Suchtprävention, der hessischen Landesstelle für Suchtfragen und ihrem landesweiten Netzwerk der 29 Fachstellen für Suchtprävention. Das Programm hilft Lehrkräften und Jugendarbeitenden, das Thema Vaping und die damit verbundenen Risiken in Schulen und Jugendgruppen zu behandeln. Ab Juni kann es – auf Nachfrage – in allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten in den Jahrgangsstufen 6 bis 8 eingesetzt werden.

„Die Nachfrage nach Präventionsangeboten zum Thema E-Zigarette ist enorm", so Susanne Schmitt, Geschäftsführerin bei der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS).

Der „Vape Check“ ist eine Methodentasche, die speziell für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und andere Multiplikator*innen in der Jugendarbeit entwickelt wurde. Sie enthält eine 90-minütige Unterrichtseinheit mit sechs bewährten Methoden, um das Thema Vaping aus verschiedenen Perspektiven zu besprechen. Z.B. ein Positionierungsspiel: Um die Meinungen der Jugendlichen zu Vapes zu erkunden. Ein Zuordnungsspiel: Wo Vapes korrekt entsorgt werden. Oder ein Quiz mit Fragen rund um das Thema Vapes und Nikotin. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und Jugendliche über die Risiken von E-Zigaretten und Vapes zu sensibilisieren. Denn anders als oft angenommen, emittieren E-Zigaretten keinen Wasserdampf, sondern ein Aerosol, dass krebserregende und anderweitig gesundheitsschädliche Partikel enthält.

Das Programm kann in den Jahrgangsstufen 6 bis 8 eingesetzt werden und ist Teil der suchtpräventiven Strategie der HLS und ihrer Fachstellen. Die Materialien sind in einer handlichen Tasche verpackt und konnten Ende Mai nach vorheriger Schulung der Fachstellen von der Koordinationsstelle Suchtprävention der HLS an alle regionalen Fachstellen verteilt werden.

Kontakt und Verleih: Vor Ort können die ausgebildeten Fachstellen für Suchtprävention weitere Multiplikator*innen an Schulen wie Lehrkräfte oder Fachkräfte der Schulsozialarbeit fortbilden - diese können die „Vape Check“ Methodentasche dann entleihen und selber Unterrichtseinheiten an ihrer Schule durchführen. Interessierte sollten sich an die entsprechenden Stellen wenden, um eine Buchungsanfrage zu stellen.

Insgesamt bietet der „Vape Check“ eine wertvolle Ressource zur Aufklärung und Prävention von Vaping unter Jugendlichen und unterstützt Fachkräfte dabei, dieses wichtige Thema im Unterricht zu behandeln. Wir danken der NRW-Initiative „Leben ohne Qualm“, die das Workshop-Konzept auf den Weg gebracht hat.